Mit VTA in der Erfolgsspur

Durch ständige Analysen und laufende Optimierung der Polymerzusammensetzung können die Ergebnisse immer noch verbessert werden.

Quarzsand auf einem Förderband

Was hat VTA mit der wirtschaftlichen und umweltschonenden Gewinnung von Quarzsand zu tun? Eine ganze Menge, wie ein Beispiel aus der Slowakei beweist.

Mit VTA in der Erfolgsspur

Ob in der Glasindustrie, bei Gießereien oder in der Baustoffbranche: Quarzsand aus Šajdikove Humence in der Westslowakei ist begehrt. Dort fördert die Firma Kerkosand – ein Tochterunternehmen der Quarzwerke GmbH mit Stammsitz in Frechen (Deutschland) – einen hellen, besonders rundkörnigen Grundstoff.

Durch Auswaschen von organischen Unreinheiten, Fremdstoffen und Begleitmineralien und weitere Aufbereitungsschritte wird daraus schließlich ein hochwertiges Industriemineral. Bis zu 100 Tonnen pro Stunde werden bei Kerkosand auf diese Weise gewonnen.

Das zum Auswaschen benötigte Wasser, rund 600 m³ stündlich, wird gereinigt und fließt zurück in große, eigens angelegte Teiche. Hier kommt VTA ins Spiel: Spezielle VTA-Polymere sorgen dafür, dass Schweb- und Schmutzstoffe schon vor den Teichen eliminiert werden und sich der Schlamm rückstandsfrei absetzt.

Exakt auf Rohsand abgestimmt

Die Herausforderung dabei: Um die optimale Wirkung zu erzielen, muss das verwendete Flockungshilfsmittel punktgenau auf den Rohsand abgestimmt werden. Treten Änderungen in der Zusammensetzung oder in der Sauberkeit des Ausgangsstoffes auf, muss das Polymer entsprechend angepasst werden..

Dem erfahrenen Polymer-Spezialisten ist es seit dem Beginn des VTA-Einsatzes bei Kerkosand vor mittlerweile drei Jahren gelungen, durch ständige Analysen und laufende Optimierungen der Polymerzusammensetzung, aber auch durch Adaptierungen im Dosiersystem die Ergebnisse immer noch weiter zu verbessern.

Heute werden bei Kerkosand Trübungswerte zwischen 50 und 90 NTU erreicht – nicht einmal ein Zehntel der Ausgangswerte zu Beginn der VTA-Dosierung, als Werte von über 1000 NTU gemessen wurden. Die Zielvorgabe des Unternehmens (100 NTU) wird verlässlich eingehalten.

Teichwasser für die Produktion

Das ist ein entscheidender Vorteil, denn in dieser Güte kann das Teichwasser als Brauchwasser für die Produktion wiederverwendet werden. Schließlich ist die Reinheit des Produktionswassers entscheidend für die Qualität der erzeugten Quarzsande und Quarzmehle: Es darf keinesfalls Feinteilchen enthalten, die die Sande verunreinigen würden.

Die Kreislaufnutzung, die nun möglich ist, macht die Verwendung von Grund- und Trinkwasser in der Kerkosand-Produktion überflüssig – angesichts der benötigten Mengen ein erheblicher ökologischer Vorteil. Selbst für das Ansetzen der Polymerlösung, das in einer Eurodos-Dosierstation erfolgt, kann Teichwasser genutzt werden. Zugleich gewährleisten die Dosiermengen des VTA-Polymers einen auch wirtschaftlich überzeugenden Einsatz.

Nicht zuletzt sind die VTA-Polymere für Kerkosand schon heute ein Vorgriff auf eine wirtschaftliche Zukunft: Denn wenn die Rohstoffvorräte einmal ausgeschöpft sind, gilt es die Abbauflächen und auch die Teiche zu renaturieren. Schlamm in den Teichen, der durch Rückstände belastet ist, müsste dann mit einem immensen Aufwand behandelt und entsorgt werden. Dem lässt sich dank VTA-Know-how bereits jetzt wirkungsvoll vorbeugen.

Praxisbericht aus dem Wissensmagazin der VTA Gruppe „Der Laubfrosch“, Ausgabe 75
Vaclav Cejthamr
Geschäftsführer Kerkosand

„Es war ein sehr aufwendiges Projekt, das Resultat übertrifft unsere Erwartungen. VTA meisterte das Vorhaben hervorragend und wir sind äußerst überzeugt von der Zusammenarbeit.”